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Tsuba

 


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112 Kyo-Shoami Kikku Tsuba




Motiv:                    Chrysanthemen

Zeit:                      frühe Edo-Periode

Material:                Eisen, Gold

Form:                    nahezu marugata 78,8 x 76,2 | 4,8-5,3 mm


Von Amida Buddha leitet sich die Silbe „ami“ ab.
Künstler aus verschiedenen Bereichen, die den Ashikaga Shogunen dienten, durften diese Bezeichnung als Ehrentitel tragen. So gab es Keramik-Meister „Soami“ und noh-Meister „Zeami“. Silberschmiede nannte man „Shoami“. Aus diesen gingen dann die Tsuba-Künstler hervor, welche spätern in verschiedenen Techniken und mit unterschiedlichen Materialien arbeiteten.

Die Bezeichnung „Kyo“ leitet sich von der damaligen Kaiserstadt Kyoto ab, die während des Muromachi-Bakufu (1378-1573) auch Regierungssitz der Ashikaga Shogune war.
Somit sind Kyo-Shoami Tsuba Werke, welche in Kyoto von den Shoami-Meistern gefertigt wurden.
Im Design dieser Tsuba ist oftmals der vornehme Stil der Kaiserstadt zu erkennen.

Dieses Tsuba zeigt kikku (Chrysanthemen), Eichenblätter und Iris-Gräser. Das Motiv ist perfekt arrangiert, hier und da mit Gold akzentuiert. Ein elegantes, perfekt erhaltenes tsuba aus der frühen Edo-Periode.
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(Ex-Sammlung Hagenbusch)
Preis 1.100,- €

 

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