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Tsuba

 


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160 - Goto Seijô Tsuba

 



Goto Seijô - Maruryû Kamenarimon Tsunagi Tsuba

 

Mei / Signatur:         Sesshinsai Goto Seiyo

Maße:                      Karwarigata 73,6 x 63,7 x 4 mm

Material:                  Shibuich, Gold

 

Motiv / Beschreibung:  

maruryu kamenariomon tsunagi tsuba, kawarigata (verbundene, unregelmäßige Form)
shibuchi poliert, Drache in takabori (hohes Relief), gold iroe
kamenarimon in sukesagebori (tiefe Gravur), kakumimi (eckig) mit kleinem Rand abgesetzt


Zuerst nannte sich dieser Tsuba-Meister Seigoro und er wurde auch Harumitsu genannt. Er lebte in Edoshitaya  und sein Gou (Meistername) war Sesshinsai. Er wird in die Bunnkyo Zeit (1861-1864) datiert und
war der siebte und letzte der Goto Seijô Familie. Er ist ein hervorragender Meister dieser Schule.

Der Gründer dieser Familie war Goto Seijô 1. 
Zuerst war sein Name Magojyuro. Dann wechselte er in Gonbei. Auch wurde er Nagamitsu genannt. Er wurde  Keicho 11 (1606) geboren, als zweiter Sohn von Ritujyo. Sein Großvater ist Cyoujyo und sein Onkel Kakujyou. Er zog nach Edo und gründete die Seijô Familie.
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Publiziert im Buch Tsuba-kansho-ki mit folgender Beschreibung:

fundô-gata tsuba, Gotô Seijô (後藤清乗)

Hier haben wir ebenfalls ein katana-tsuba in fundô-gata, die Arbeit stammt
aber aus der späten Edo-Zeit. Dieser Seijô war die siebte Generation der
Edo-Seijô-Linie. Sein gô war „Sesshinsai“ (雪心斎).

Obwohl er zur Gotô-Familie gehörte, arbeitete Seijô nicht immer strikt Gotô-Manier,
denn es finden sich auch viele Arbeiten in Eisen deren bildliche Motive akkurat und
detailliert heraus-gearbeitet sind.

Dieses tsuba ist aus shibuichi und zeigt einen Drachen in takabori, interpretiert wie
gesagt in einer fundô-gata. Vom gestalterischen her kann angenommen werden,
dass sich dieses tsuba von der Arbeit Yasuchikas hat inspirieren lassen, bzw.
dass beiden Stücken der gleiche gestalterische Grundgedanke zugrunde liegt.

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Preis 3.600 €

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