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Katana / Wakizashi / Tanto


Takada Shizunori katana

Tenbun (1532-1555)

 


 


mumei:               zugeschrieben Takada Shizunori

nagasa:              65,6 cm                sori:              1,1 cm    

motohaba:          3,16 cm               kissaki-nagasa:   11,6 cm

Zeit:                    Tenbun (1532-1555)

Zertifikat:             NBTHK hozon-token / Mai 2019



shinogi-zukuri - iori- und u-no-kubi-mune - torii-sori - o-kissaki - naginata-hi


jihada itame mit mokume    /    hamon choji-gunome midare, sunagashi, ashi, tobiyaki

boshi midare komi    /    nakago o-suriage, kiri-jiri, sujikai yasurime, zwei mekugi-ana


Diese Klinge im besonderen Stil des shinogi-zukuri, in Verbindung mit u-no-kubi-mune, o-kissaki und naginata hi, ist eine beeindruckende Erscheinung. Durch die Klingenstärke und -höhe liegt das katana schwer in der Hand. Das feine hada und der abwechslungsreiche hamon
unterstreichen die Qualität der Klinge.


Der Schwertschmied Shodai Shizunori (1. Generation)

Shizunori gehörte der Taira-Takada-Schule an und arbeitete in der Zeit Tenbun (1532-1555) für für Ōtomo Yoshishige (1530-1587), dem damaligen daimyō der Provinz Bungo.

Von ihm soll er auch das Zeichen für „Shige“ verliehen bekommen haben, dass innerhalb der Taira-Takada-Schule als „Shizu“ gelesen
wird. Er härtete einen chōji-midare mit unregelmäßigen, etwas eckigen yakigashira, die teilweise an Tintenfischköpfe (ika no atama) erinnern.

Taira Shinzunori schmiedete die berühmte meibutsu-naginata „Gondō- Shizunori“, die ein Erbstück der Kuroda-Familie wurde.
Der Überlieferung nach erschlug ein gewisser „Gondō“ während des Korea-Feldzuges damit einen Tiger, der seinen Herrn Kuroda Josui  (1546-1604) angriff. Die naginata wurde dann der Kuroda-Familie zum Geschenk gemacht.


Das koshirae wurde eigens für dieses Shizunori katana angefertigt. Es handelt sich um ein aikuchi-katana-koshirae mit einer sehr speziellen Griffwicklung aus Leder.

Diese Art Parallelwicklung wurde von dem berühmten Samurai und Fechtmeister des Shoguns Yagyu Munenori bevorzugt. In japanischen Museen und Fachbüchern sind Fotos dieser Griffwicklungen zu finden.

Unter dem tsuka-ito befindet sich helle leicht patinierte same. Das Motiv der goldenen menuki ist das tomoe-mon (der dreifache Wolkenwirbel). Die Oberfläche des shakudo fuchi ist fein mit Rillen verziert. Kashira, kojguchi und kojiri sind aus schwarz lackiertem Büffelhorn. Die saya und das kurigata sind dunkelbraun in ishime lackiert.

Dies ist ein elegantes und geschmackvolles koshirae, eine Reminiszenz im Sinne des bushido.

 

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Dies ist ein Beispiel aus einem wesentlich größeren Angebot an hochwertigen, historischen Klingen in der
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