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Katana / Wakizashi / Tanto


Naoe Shizu Juyo katana

ca. 1360

 


Jūyō-tōken im Zuge des 25. jūyō shinsa com 1. November 77

katana, mumei: Naoe-Shizu (直江志津)

Präfektur Kumamoto, Yamamoto Naotoshi (山本直俊)

Abmessungen
nagasa 66.2 cm, sori 1.4 cm, motohaba 3.0 cm, sakihaba 2.3 cm, kissaki-nagasa 4.2 cm, nakago-nagasa 20.5 cm, nur sehr wenig nakago-sori

Beschreibung
Keijō: shinogi-zukuri, iori-mune, flacher sori, ō-kissaki
Kitae: auf der omote-Seite eine dichte itame, auf der ura-Seite eine itame-nagare, dazu insgesamt reichlich ji-nie sowie chikei

Hamon: nie-lastiger ko-notare mit einem hellen nioiguchi und gemischt mit gunome, togariba, sunagashi, und kinsuji
Bōshi: sugu mit einem ko-maru-kaeri und hakikake

Horimono: auf beiden seiten eine bōhi welche auf der omote-Seite mit kaki-tōshi durch, und auf der ura-Seite mit kaki-nagashi in die Angel läuft
Nakago: ōsuriage, kirijiri, auf der omote-Seite sujikai und auf der ura-Seite katte-sagari yasurime, drei mekugi-ana, mumei

Erklärung
Naoe-Shizu ist eine Sammelbezeichnung für Schüler Kaneujis wie z.B. Kanetomo und Kanetsugu, welche von Shizu in den ebenfalls in der Provinz Mino gelegenen Ort Naoe umgezogen waren. Signierte Naoe-Shizu-Arbeiten sind selten, und das betrifft beiderseits tachi und tantō, sprich die meisten Langschwerter sind ō-suriage mumei.

Die Arbeitsweise der Naoe-Shizu-Schule orientiert sich grundlegend am Stil Kaneujis, es finden sich aber tendenzeiell etwas weniger hataraki wie chikei oder kinsuji. Diese Klinge ist ō-suriage mumei, weist aber sehr deutlich die charakteristischen Merkmale der Naoe-Shizu-Schule auf.

sayagaki von Dr. Kanzan Sato dem ehemaligen Direktor des Schwertmuseums in Tokyo
 

Die Naoe-Shizu Klinge besitzt ein hochwertiges originales katana-koshirae. Die wertvolle saya ist dunkelem rot-braunen Hartholz. Der tsuka ist mit schwarzer same belegt und mit schwarzem Seiden-tsuka-ito gewickelt.

Die tsuba ist eine Edo-Higo Arbeit und zeigt ein kuyomon, welches auf das Universum hinweist und welches auch von der Hosokawa-Familie verwendet wurde. Aus Gold ist auf den shakudo menuki das kokumochi-ken katabami mon (Sauerklee mit alt japanischen Schwertern im Kreise) zu sehen. Es wurde von einem Zweig der Sakai daimyo geführt.

Fuchi-kashira, koiguchi, kurigata und kojiri sind aus shakudo. Die pflanzlichen Motive aus Gold Sind bewußt gewählt und beinhalten eine eigene Symbolik.

 

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Dies ist ein Beispiel aus einem wesentlich größeren Angebot an hochwertigen, historischen Klingen in der
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