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Tsuba

Mitsutada hanakago no zu tsuba



Tsuba mit dem Motiv eines Blumenkorbes (hanakago, 花籠) und Pfeilkraut (omodaka, 沢瀉), mumei, Mitsutada (光忠), Messing, nadekaku-gata, nunome-zôgan, maru-mimi, Momoyama-Zeit


7,32 x 6,72 x 0,3 (am Rand 0,4~0,42 cm), 108 g

Das Messing und die Lackierung haben über die Jahre eine gesetzte Koloration bekommen, die das Alter des Stückes unterstreicht. Der Rand ist abschnittsweise als uchikaeshi und suki-nokoshi umgeschlagen respektive in erhabener Weise gearbeitet worden und die Dicke der Grundplatte ist nicht uniform.

Dies und die äußerst leichten Hammerschläge verleihen der Oberfläche eine Eigenschaft, die gemeinhin als „aji“ (味), als „Geschmack“ umschrieben wird. Auf der omote-Seite sehen wir einen Blumenkorb und auf der ura-Seite ein Pfeilkraut, beide in teilweise extrem flachem Gold-nunome-zôgan gearbeitet, wobei einige Abschnitte wie Silber-nunome-zôgan aussehen.

Diese tsuba zeigt klar Mitsutadas Kunstfertigkeit den feinen Geschmack des „Teeweges“ wabi und sabi in höchster Vollendung zu interpretieren.  


über Mitsutada (光忠)

Es finden sich exzellente tsuba, die von der Zeit und Interpretationsweise sehr nahe bei Umetada Myōju (埋忠明寿) liegen, und mit der nijimei „Mitsutada“ signiert sind.

Einige Überlieferungen führen ihn als Onkel Myōjus. Zusätze wie „Umetada“ oder „Nishijin-jū“ udgl. fehlen gänzlich, so dass – wie im Haynes-Index angemerkt – die Zuordnung zur Umetada-Schule lediglich durch den Stil, die Arbeitsweise, und die Entstehungszeit der erhaltenen Stücke erklärt wird.

- Referenz-Tsuba

 

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Dies ist ein Beispiel aus einer Vielzahl von Schwertzierraten, bis hin zu Juyo tosogu.