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Katana / Wakizashi / Tanto


Chôunsai Tsunatoshi katana

Januar 1835

 


Katana mit silberfoliiertem habaki, shirasaya & koshirae                    

Signatur:        Nakamura Mototada no motome ni ōjite / Ushū Yonezawa-jū Katō Chōunsai Tsunatoshi
                      Tenpō rokunen shōgatsu no hi

                      Gefertigt auf Wunsch/Order von Nakamura Mototada / Katō Chōunsai Tsunatoshi, ansässig in Yonezawa
                      in der Provinz Dewa / An einem Tag im ersten Monat des sechsten Jahres Tenpō (1835)

nagasa:         69,4 cm

Zeit:               Tenpō – Kaei (1830-1854)

Provinz:         Musashi





Die Klinge besitzt, ganz typisch für Chôunsai Tsunatoshi eine kräftige elegante sugata mit einem relativ tiefen sori und dicker kasane. Die jihada ist eine dichte zu muji tendierende mokume und der hamon ist in Bizen-Tradition ein eng stehendenden stehendem choji-midare. Das boshi ist midare-komi und die nakago ist ubu, ein klein wenig machi-okuri, besitzt ein ha-agari kuri-jiri, o-sujikai yasurime und ein mekugi-ana.

Der Schmied

Tsunatoshi (綱俊)    1. Generation

Bürgerlicher Name „Katō Hachirō“, er kam ursprünglich aus Yonezawa aus der Provinz Dewa und war wie sein Vater Katō Kunihide ein Schüler Suishinshi Masahides, nach Edo kam Tsunatoshi um die Bunsei-Periode (1818-1830), wo er in der Edoer Residenz der Uesugi-Familie – den daimyō von Yonezawa – Schwerter schmiedete, um das erste Jahr Ansei (1854) überließ er sein gō „Chōunsai“ seinem Sohn Koretoshi und änderte seinen Künstlernamen auf „Chōjusai“ um, Tsunatoshi starb am fünften Tag des zwölften Monats Bunkyū drei (1863) in der Edoer Uesugi-Residenz im Alter von 66 Jahren.

Tsunatoshi brachte wie sein Bruder Tsunahide einen tōran-midare an, seine besten Klingen sind aber in der Bizen-Tradition geschmiedet, das jigane ist eine dichte, zu muji tendierende ko-itame mit ji-nie, sein hamon ist dann ein ko-chōji-midare oder ko-midare in nioi-deki mit kompaktem nioiguchi und harten, dunklen Stellen entlang der yakigashira, das bōshi ist ein klein dimensioniertes midare-komi und das jihada eine dichte, zu muji tendierende mokume gemischt mit ōhada, die Klingen sind generell lang, haben einen tiefen sori und eine dicke kasane.

Die Klinge besitzt ein sehr prachtvolles koshirae.

Die saya mit schwarzem ishime Untergrund trägt eine hochwertige Lackierung in Rot, Gold und Weiß, welche sich spiralförmig um die saya windet. Das kaeri-zuno ist aus schwarzem Horn und das kurigata aufwändig in shakudo gearbeitet, verziert mit goldenen shishi und Päonien.

Der tsuka trägt auf heller same ein gold-braunes tsuka-ito. Die menuki aus shakudo und Gold zeigen ein Arrangement mit Päonien.

Die fuchi-kashira sind aus shibuichi, Kupfer und Gold in der Ausführung migaki-ji.
Die seppa aus Kupfer sind Gold-foliiert.

Die eiserne tsuba in mokko-gata zeigt auf unregelmäßiger Oberfläche Fächer in verschiedenen Formen  auf denen erhaben Arrangements mit in Japan hochgeschätzten Blüten zu sehen sind. Beide hitsu-ana sind mit shakudo verschlossen.

 

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